Kasernenäcker - Kleingartenbauverein e.V. Bad Homurg v.d.H

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Kasernenäcker

Die Anlagen

Wir bitten alle Kleingärtner der Anlage 1
ihre Grünabfuhr frühestens 1 Tag vor den Termin ordentlich gebündelt
(nicht länger als 1,50m) abzulegen. Grünabfalle in Kartons oder Plastik Säcken
werden nicht mitgenommen.

Die Anlage 1 „Kasernenäcker" stellt sich vor.

Guten Tag wir die Anlage 1 „Kasernenäcker" bestehen aus 106 Parzellen mit einer Fläche von ca. 33.500 qm.
Wir sind die größte Anlage innerhalb des Vereins. Wie der Name unserer Anlage „Kasernenäcker" sagt, war das Gelände der Übungsplatz für die Soldaten aus der Kaserne des Kaiserlichen Regimentes die ihren Standort in der Kaiser-Friedrich- Promenade hatte.

Eigentlich sollte auf dem Gelände eine neue Kaserne gebaut werden, aber es kam anders.
Das Heer ist aus Bad Homburg abgezogen, und das Gelände wurde frei. 1919 haben sich Bürger der Stadt zusammen getan um das Land auf dem Übungsplatz zu Bewirtschaften. So wurde aus den Schützengräben durch viel Arbeit und
Schweiß Ackerland gewonnen. Die Kleingärtner hatten es nicht leicht, es gab viel Arbeit sie mussten das Land auch noch verteidigen denn es wurde auch Bauland gebraucht. Das Gelände gehört dem Reichsvermögensamt Frankfurt das eigentlich eine andere Verwendung für dieses Land hatte. 1933 entschlossen sich die Gärtner den Kleingartenbauverein e.V. Bad Homburg v.d.H. im Reichsbund der Kleingärtner und Kleinsiedler Deutschland e.V. – so der damalige Name – beizutreten. Sich alleine zu behaupten war unmöglich. (Denn Einigkeit macht stark) 1934 wurde mit dem Eigentümer der Reichsfinanzverwaltung und dem Kleingartenbauverein ein Pachtvertrag geschlossen. Die Pacht betrug 0,025 RM pro qm. =884,50 RM. 1948 beschlossen die Kleingärtner ein Vereinshaus zu bauen. Man besorgte sich eine Holzbaracke und baute sie zu einem gemütlichen Vereinshaus um. Dieses wurde vom damaligen 1. Vorsitzenden Herrn Zimmer eingerichtet und geführt. Das Haus bekam den Namen „Heinrich – Förster – Heim" Heinrich Förster war einer der Gründer der Kleingartenbauvereine in Deutschland sowie im Ausland. Er starb 1938 im Alter von 62 Jahren. Doch seine Frau war noch viele Jahre bei unseren Feiern als Ehrengast dabei.

1952 wurde immer wieder versucht das Gelände als Bauland zu bekommen. Zum Teil mit Erfolg, denn der Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland e.V. unter der Führung von Herrn Zemelka, bekam einen Streifen der Gärten entlang der Brüningstrasse um dort Häuser zu bauen.

1955 sollte die Anlage entlang der Saalburgstraße 40 Meter ins Innere rücken um auch dort Häuser zu bauen. Diese Fläche wurde vorsorglich zum 30.9.1955 gekündigt, doch die Stadt stellte fest, dass die Frage der Zu und Abfahrt zu den Häusern nicht geklärt werden konnte, daher als Bauland unzweckmäßig sei.

1957 wurde die Gartenanlage als „Dauerkleingärten" ausgewiesen.

1966/67 mussten wir doch einen Streifen Ackerland abgeben, zur Verbreiterung der Saalburgstraße. Es wurde eine Mauer entlang der Straße errichtet und ein Zaun gezogen. (Dieser Zaun hat 50 Jahre gehalten.)

1968 wurde um die Kleingärten an der Gartenfeldstraße gekämpft. Hier hat Stadtrat Kühlmar, ein Kleingärtner unserer Anlage
Erfolgreicher geholfen, dass es nicht dazu kam.

1970 kündigte das Bundesvermögensamt den Pachtvertrag mit der Begründung, Einzelpachtverträge abzuschließen.
Nach hartem Bürokratenkleinkrieg, blieb aber der alte Vertrag bestehen.

1970 wurde auch der Bau eines neuen Vereinsheimes beschlossen, denn die alte Baracke ist immer Baufälliger geworden und die Kosten der Reparaturen wurden immer höher. Jeder Sein und jeder Pfennig wurden benötigt. Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Kleingärtner konnten wir 3 Jahre später unser neues Heim einweihen.

1977 wurden auf der Anlage wieder Gräben gegraben, wie 1919 aber diesmal zum Bau einer neuen Wasserleitung.
Wir bauten auch einige Laternenfestwagen. Um Geld zu bekommen.

1984 haben wir mit Erfolg an der längsten Tafel der Welt teilgenommen.

1985 ein Öl Bunker und eine Werkstatt wurden gebaut.

1988 bauten wir eine Pergola und einen Kinderspielplatz. Eine Heizung ist im Vereinsheim Installiert worden

1990 haben wir mit den Kleingärtnern in Weimar Kontakt aufgenommen und eine Patenschaft gegründet, teilgenommen haben
Hans Treppe , Peter Lauterbach und der erste damalige 1. Vorsitzende Detlev Keebe. Es gab immer wieder Umbauten und Renovierungen am und um das Vereinshaus.

1990 musste auch noch das Dach des Vereinsheims erneuert werden da es durch einen Sturm Beschädigt wurde.

1991 die Toiletten sind renoviert worden. Arbeiten die immer wieder anfallen, sind in Gemeinschaftsarbeit durchgeführt worden.

1999 feierte die Anlage mit großem Erfolg ihr 80 jähriges Bestehen.

2010 wurde endlich unser Zaun an der Saalburgstraße gestellt. Da hat sich unser jetziger 1 Vorsitzender lange mit der Stadt auseinander gesetzt und ist endlich nach langen Verhandlungen zum Erfolg gekommen. Frank Siebert ist Mitglied auf unserer Anlage und seit 9 Jahren 1 Vorsitzender des Vereins.
Wie alle Jahre gab es auch wieder einige Feiern wie Z.B. unser gern besuchtes Gartenfest.

2011 wie in jedem Jahr hatten wir einen Kreppel Kaffee mit Büttenreden und ein Heringsessen und hin wieder einen kleinen Flohmarkt. Unser Jährliches Gartenfest sowie das Jahresabschluss Essen. Es gab auch einen Klassiger zum Essen „Russische Eier " worauf sich viele freuten. Unsere Kleingärtner der Anlage haben auch an einigen Wettbewerben teilgenommen und Urkunden und Preise gewonnen.

Chronik wird fortgesetzt

Text Peter Lauterbach



 
 
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