Kreuzhecke (Zeppelinstein) - Kleingartenbauverein e.V. Bad Homurg v.d.H

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Kreuzhecke (Zeppelinstein)

Die Anlagen


Anfang des neuen Jahrtausends wurde die Anlage Zeppelinstein durch das neue Gelände an der Kreuzhecke ersetzt, weil das Gelände für die Ansiedelung bzw. Erweiterung ansässiger Industriebetriebe benötigt wurde. Die Anlage befindet sich oberhalb der Anlage Taunusblick und hat 53 Parzellen.

An den nicht immer leichten Verhandlungen mit der Stadt waren neben dem mittlerweile verstorbenen 1. Vorsitzenden Detlef Keebe,
auch der Anlagenausschuss, vertreten durch deren damaligen Obmann Josef Bause.
Die Verhandlungen wurden Letzt endlich doch zu einem guten Ende gebracht

Vielen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden ist die Anlage Zeppelinstein noch in guter Erinnerung deshalb nachfolgender Text:


Die Kleingartenanlage Zeppelinstein wurde 1937 auf einem Kleeacker mitten im freien Feld angelegt.
Sie wurde als Ersatzgelände für die weggefallenen Kleingärten am Weinbergweg und Hasensprung mit zunächst 50 Parzellen ausgewiesen.
Den Namen erhielt sie nach dem nahe gelegenen Gedenkstein "Zeppelinstein". Erweiterung um weitere 35 Parzellen erfolgte 1945, die vorwiegend von heimatvertriebenen Kleingärtnern bewirtschaftet wurden.

Im Jahre 1955 wurde die Anlage auf den heutigen Stand erweitert, mit 97 Kleingartenparzellen zwischen 280 qm bis 450 qm auf einer Gesamtfläche von ca. 36 000 qm, und ist als Dauerkleingartengelände ausgewiesen.

Im Zuge der Zeit gewannen die Kleingärten immer mehr Bedeutung zur Freizeitgestaltung und die Ansprüche stiegen entsprechend.
So wurde in den 60er Jahren das erste Anlagenheim gebaut, das aber nach kurzer Zeit bei strömendem Regen abbrannte. Der Trend war nicht aufzuhalten und in den Jahren 1968 bis 1971 wurde das damalige Anlagenheim unter tatkräftiger und finanzieller Mithilfe der Kleingärtner erbaut.
Erweiterungsanbau, Zentralheizung und Anbau einer überdachten Pergola vervollständigten das Gebäude auf den heutigen Stand.

Gegen erheblichen Widerstand des damaligen Vorsitzenden des Kleingartenbauvereins. Heinrich Theis, wurde 1977 eine neue Wasserleitung mit Wasserzählern für jede einzelne Parzelle installiert.

Dieses war das Pilotprojekt für den Gesamtverein und hat sich auf allen Anlagen durchgesetzt. Die Maßnahmen wurden durch eigene Initiative und mit Mitteln des Landes Hessen großzügig gefördert. Um auch dem Naturschutz gerecht zu werden, wurde auf einer Fläche von 250 qm ein Feuchtbiotop angelegt, das den Kleingärtnern und den zahlreichen Besuchern viel Freude bereitet.

Die Kleingartenanlage Zeppelinstein war eine Oase mit hohem Freizeitwert mitten im Industriegebiet und bot den gestressten Menschen die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung.

Text Josef Bause

 
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